Entscheidung in Kiel: AKW-Abfall kommt nicht auf Harrisleer Deponie

Entscheidung in Kiel: AKW-Abfall kommt nicht auf Harrisleer Deponie

Für die Region Flensburg-Harrislee ist diese Entscheidung des Kieler Umweltministeriums eine sehr gute Nachricht: Es wird vorerst kein schwach radioaktiver Abfall aus dem Abriss von AKWs auf der Harrisleer Deponie Balzersen eingelagert (eine spätere Entscheidung für weitere Abfälle behält sich der „grüne“ Umweltminister Albrecht für Ende 2022 allerdings vor!).

In Harrislee hatte es deutliche Proteste der Bevölkerung und der Kommunalpolitik gegeben. Federführend war dabei die Bürgerinitiative www.baesh.de. Auch in umliegenden Kommunen (so auch in Flensburg) hatte es Resolutionen und Protestbriefe gegen das Vorgehen des „grünen“ Umweltministeriums gegeben. Allerdings sollen die aktuell anstehenden Abfälle nun per Zwangszuweisung auf Deponien in Lübeck und Ostholstein abgekippt werden.

Das ist unbefriedigend, denn das Ziel der Grünen-Umweltminister Habeck & Albrecht von einem Totalabriss der AKWs erhöht die Gesundheitsrisiken nahe der Deponien. Hoffentlich entwickelt sich dort ähnlicher (auch kommunalpolitischer) Widerstand wie in Harrislee.Und auch in Harrislee ist weiter Achtsamkeit angesagt, falls Ende 2022 neue Beschlüsse in Kiel getroffen werden sollten… Außerdem gibt es noch immer keine Endlagerungsoption für die stark strahlenden AKW-Reste.