Kulturausschuss: Soziale Mindeststandards für „freie“ Kultur

Kulturausschuss: Soziale Mindeststandards für „freie“ Kultur

Nicht allzu oft findet die Kulturarbeit des Rates Platz in der Flensburger Presse. Nach der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Tourismus (AKT) am 27.08. erschien heute erfreulicherweise ein Artikel in der Flensborg Avis (auf Dänisch).

Eines der Hauptthemen war die Situation der sog. „freien“ Kulturinstitutionen wie z.B. Pilkentafel, Volksbad oder Kühlhaus. Ein Antrag von SSW, uns LINKEN, den Grünen und der SPD fordert daher die Untersuchung sozialer Mindeststandards z.B. bei der Entlohnung der dortigen Beschäftigten. Er wurde gegen die CDU-Stimmen angenommen. In diesem Zusammenhang wies Herman, der bei diesem AKT Lucas vertrat, auf die jahrzehntelange Bedeutung der „Freien“ für die Flensburger Kulturszene hin und wird wie folgt wiedergegeben:

„Unsere Besuche bei den Kulturinstitutionen haben doch gezeigt, dass sie – nicht nur in Corona-Zeiten – an einem seidenen Faden hängen. Sie verdienen mehr Sicherheit. Dass sie zu niedrigen Löhnen und mit ehrenamtlichen Überstunden arbeiten, geht nicht an. Sie haben bis zu 20-25.000 Besucher*innen im Jahr. Die wenigen Verantwortlichen, die das ermöglichen, wollen wir deshalb unterstützen. Wir beschließen ja heute nichts, sondern wollen es untersuchen lassen.“